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Warum zu viel Kochsalz das Herzinfarkrisiko steigert



Die koronaren Herzkrankheiten stehen schon seit Jahren auf Platz 1 der Hauptkrankheiten in den Industrieländern.


Zum einen werden diese durch ein Überangebot an Nahrung provoziert, zum anderen aber auch durch eine eingeschränkte Bewegung im Alltag. Viele von uns nutzen das Auto und am liebsten den Parkplatz in der ersten Reihe des Supermarktes, um möglichst wenig Fußweg zu haben. Letzten Endes wissen wir, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um zumindest ein paar Schritte mehr auf unserem Bewegungskonto zu sammeln. Aber wie sieht es mit der Ernährung aus? 


"Es ist allgemein bekannt, dass zu viel Zucker und zu viel Fett das Risiko für Übergewicht und somit auch für Folgekrankheiten wie Herzinfarkt oder Arteriosklerose steigert."

Das sich Fett vor allem in FastFood, Fertigessen, Fleisch und Süßigkeiten befindet, wissen wir. Zucker begegnet uns hingegen auch schonmal in ungewöhnlicheren Lebensmitteln wie Kartoffelsalat, Tomatensoße oder aromatisierten Wasser. Gemein wird es allerdings beim Kochsalz, denn dieses lässt sich auf den ersten Blick leider nur schwer vermuten. 

Zu viel Kochsalz steigert jedoch das Risiko einen Bluthochdruck (eine sogenannte Hypertonie) zu entwickeln, der in Verbindung mit einer Gefäßverkalkung oft zu Herzinfarkten führt. 


Wie lassen sich also kochsalzhaltige Lebensmittel entlarven?

Auch hier hilft der Blick auf die Zutatenliste bzw. die Nährwerttabelle. Salz gehört zu den sogenannten "Big Five" und muss von den Herstellern deklariert werden. Der Kochsalzgehalt sollte im Alltag um die 5g/Tag betragen  - das entspricht einem Teelöffel. "Es darf auch mal mehr sein", sagt Ernährungswissenschaftlerin Anne Heit, "aber man sollte sich seinem erhöhten Salzmenge bewusst sein. Manche Lebensmittel wie beispielsweise geräucherter Fisch, Sauermilchkäse oder Hartkäse haben zwar einen hohen Salzgehalt, jedoch auch weitere wichtige Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren oder Calcium. Auf den bewussten Verzehr kommt es hier schon eher an."

Ebenfalls empfehlenswert ist es, auf das gewohnte "Nachsalzen" zu verzichten. Salz ist , wie Zucker, eine Gewohnheitssache - das Gute ist jedoch, dass unsere Geschmacksknospen trainierbar sind und sich somit auch längerfristig an einen niedrigeren Salz- und Zuckerkonsum gewöhnen. 

Sollten bereits erste Vorboten von Risikofaktoren vorliegen, die einen Herzinfarkt begünstigen, wird eine Ernährungsberatung mit anschließendem Ernährungsplan die notwendige Unterstützung bringen, um das Risiko zukünftig zu reduzieren. 

Unser Ernährungscoaching finden Sie als Online-Angebote, die Ihnen die zeitliche Flexibilität liefern. 


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