• Anne

Selbstständigkeit, Gründung & Freelancing in der Ernährungsberatung



Für den einen kommt der Schritt geplant und gut überlegt, für den anderen ganz unverhofft. Wenn plötzlich etwas "Neues" her muss und das Angestelltenverhältnis nicht mehr allzu sympathisch erscheint, liebäugeln einige dann doch mit der Frage "warum mache ich mich eigentlich nicht selbstständig?"


Als ich 2016 meine Anmeldung zur steuerlichen Erfassung beim zuständigen Finanzamt eingereicht hatte, war ich mir eigentlich nur vage darüber bewusst, was es heißt, nun "Unternehmerin" zu sein. Plötzlich erschienen große Fragezeichen, von denen ich nicht so recht wusste, wie ich diese beantworten sollte.


Aber der Bogen war eingereicht, die Steuernummer beantragt und das Unternehmen somit rechtlich angemeldet. Also blieb mir nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und loszumarschieren.


In meinen 4 1/2 Jahren Unternehmertum durfte ich einiges lernen, allen voran, dass es immer eine Lösung gibt. Auch wenn der Anfang schwierig erscheint, ist es oftmals einfach eine neue Welt, die man kennenlernen und überblicken muss, ehe man sie versteht.


Entscheidung No. 1: Rechtsform

Für die meisten Gründer im Bereich der Ernährungsberatung ist hier das Einzelunternehmen wohl die sinnvollste Variante. Ohne Startkapital kann es direkt losgehen. Auch wenn immer die Angst vor der vollen Haftung da ist, lässt sich hier sagen, dass eine ordentliche Haftpflichtversicherung für Oecotrophologen und Ernährungsfachkräfte meistens ausreicht. Im Zweifelsfall sollte das allerdings nochmal von fachkundiger Seite geprüft werden.


Entscheidung No. 2: Gewerbe vs. Freiberuflichkeit

Leider gibt es keine Instanz , die einem zu 100% sagen kann, was man ist. Denn die Katalogberufe wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Heilpraktiker haben für den Ernährungstherapeuten leider noch keinen Platz gefunden. Die Ernährungstherapie zählt zu 99% jedoch zu den freiberuflichen Tätigkeiten, da eine akademische Ausbildung vorliegt.

Solltest du Produkte in deine Beratung integrieren, ist es wichtig, diese als gewerblich abzugrenzen. Dafür braucht es einen eigenen Gewerbeschein. Hier besteht jedoch die Gefahr, dass das Gewerbe die Freiberuflichkeit infiziert -- das heißt, schlimmstenfalls wird der Freiberuflerstatus aberkannt.


Entscheidung No.3: Kleinunternehmerregelung?

Liegt dein prognostizierter Umsatz unter 22.000€ pro Jahr? Dann lohnt sich die Kleinunternehmerregelung für dich!


Wie du siehst , gibt es einige Dinge, die beachtet werden müssen. Und ja, wir leben in Deutschland und in einem Land, dass die Bürokratie liebt, wie kaum ein anderes.


Daher habe ich dir hier noch einmal eine Präsentation als Übersicht zum Download bereitgestellt. Das Video zum Webinar findest du hier.

Liebe Grüße,

Anne


Q&A Webinar
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Ab Januar 2021 startet übrigens das Mentoring-Programm, dass Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet.


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